Das Plaazer Hühnengrab
Das Hünengrab bei Plaaz um 1955









Einem Stück echter mecklenburgischer Landschaft mit hügeligem Charakter begegnet man auf einer Wanderung in den östlichen Raum Güstrows. Von Plaaz (etwa 13 km Bahn und Chaussee), in dessen Nähe ein gut erhaltenes Hünengrab sehenswert ist, führt der Weg an einzelnen ausgebauten Bauerngehöften vorbei südlich um den bewaldeten Schmooksberg (128 m) herum. Der Sage nach soll sich auf ihm ein mittelalterlicher Verbrennungsplatz für Juden und Hexen befunden haben. Von seiner Südostecke hat man einen weiten Blick ins Land bis zu den Heidbergen Teterows. Der Schmooksberg bildet die Nordwestflanke des Endmoränenzuges mit zahlreichen Rückenbergen, die nach Südwesten verlaufen.

aus: Güstrow und seine Umgebung - Ein Wergweiser, Petermänken-Verlag Schwerin, 1955

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