Blick von Neu-Zierhagen auf den Wendorfer See















An der Abfahrt nach Neu-Zierhagen die Landstraße Plaaz-Tolzin verlassend, erreicht man nach etwa einem Kilometer das idyllisch gelegene Dörfchen. Man sollte sich ruhig die Zeit nehmen, die schönen Fachwerkbauten am Ortseingang zu bestaunen. Sie dürften in allerbester Manier erhalten oder rekonstruiert in einigem Umkreis etwas Einzigartiges darstellen. Ebenfalls ein gerade eben erbautes Haus - ganz im Stile seiner Nachbarn, nur etwas kleiner - wird den Blick des Wanderers fesseln: Dass es soetwas noch gibt!


Blick von Neu-Zierhagen auf den Wendorfer See











Der kleinen Straße durch das Dorf folgend, kommt man nach einigen hundert Metern zu einer Anhöhe, von der aus man einen wunderbaren Ausblick über das weite Gelände hat. Geradeaus z.B. zum Wendorfer See, der völlig ruhig im Wald versteckt liegt. Zu ihm gelangt man über sich durch eine Wiese schlängelnde Wege am besten zu Fuß. Mit dem Fahrrad oder anderweitig zweirädrig mag vielleicht auch ein Durchkommen möglich sein - alles andere erscheint abenteuerlich.
Änderung 2008: Auch, wenn es für einen Landschafts-Erkunder nicht die feine Art ist - selbst vollmotorisiert und vierrädrig ist der See mittlerweile zu erreichen. Ein Schotterweg, der den einheimischen Anglern die Zufahrt zum See ermöglichen soll, machts möglich. Hinweg auch dieses Stück Beschwerlichkeit, das erst die Erkundung etwas Wert machte!


Blick fast schon in Richtung Niegleve














Die Reihe Bäume in der Bildmitte markiert die Weiterführung des Weges aus dem oberen Bild - einen der zwei größeren Wege, die von Neu-Zierhagen nach Niegleve und dann weiter nach Schlieffenberg führen.
Dieser führt vorbei an Wiesen und Feldern, der alten Ratseiche an der Wegekreuzung kurz vor Niegleve, an der sich in vergangenen Zeiten die Jäger zur Jagd-Besprechung trafen, wenn sie in den umliegenden Revieren zur Drückjagd auszogen.


Blick von der gleichen Stelle in Richtung Schlieffenberg, links im Tal versteckt der Garner See










Etwas weiter nach links ist dann - ausreichend klare Sicht vorausgesetzt schon der Turm der Schlieffenberger Kirche gut zu erkennen. Das Foto indes tut sich hier etwas schwer.
Im Bild ebenfalls nur schwer auszumachen, liegt der Garner See ebenfalls völlig von Wald umgeben links im Bild. Auch an ihm vorbei gibt es einen weiteren Weg, von Neu-Zierhagen nach Niegleve. Er ist aber einem Fußmarsch, bestenfalls noch einer Radtour und der auch nur in dieser Richtung vorbehalten. In der Gegenrichtung erfordert eine recht ansehnliche Bergsteigung schon einiges an Kraft. Neuerlich soll es möglich sein - gerade diese Hürde umfahrend - sogar mit einem einigermaßen geländetauglichen Fahrzeug duch die Wiese hinter dem Hügel vor rechts zum See zu gelangen! (sic! 2008)


noch immer versteckt: der Garner See















Auch hier hält sich der Garner See noch recht verborgen. Nur die kleinen blauen Fleckchen in der Bildmitte verraten ihn. Der Garner wie der Wendorfer See werden momentan wohl außer durch Freizeitangler kaum genutzt. So verwundert es nicht, dass es keine Stege oder dergleichen gibt. Bestenfalls den einen oder anderen angebundenen Anglerkahn könnte man finden.
Das Angeln lohnt sich aber bestimmt - vor einigen Jahren (mittlerweile wohl vor etwa 25 Jahren!) hat der Verfasser selbst, obwohl kaum mit großem Können oder guter Technik unterwegs, bei einer abenteuerlichen Angeltour einen 40cm-Rotbarsch im Garner See gefangen!


Wundervolle Hügellandschaft













Ein Blick in die rechts vom Wendorfer See gelegene Richtung - hier noch vor dem endgültigen Erwachen der Natur im Bild festgehalten - zeigt ganz besonders eindrucksvoll die abwechslungsreichen Formen der Landschaft südlich des Schmooksberges.
Teilweise nur extensiv landwirtschaftlich genutzt, wird sie hoffentlich noch lange Zeit ihren reizvollen Charakter, ihre Schönheit und ihre Ruhe bewahren.


Blick von der Landstraße zur Radarstation

















Ein Blick auf die Antenne der Radaranlage der Deutschen Flugsicherung. Sie ist mittlerweile fast schon zum Wahrzeichen der Region geworden.


Fotos: Nitsche, © 2001
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