Das Hünengrab bei Plaaz 2001








Wenngleich das am Fuße des Schmooksberges gelegene 200-Seelen-Dorf Plaaz an Aufregendem und Interessantem eigentlich nichts zu bieten hat - früher gab es u.a. einmal eine Schule, eine Post, einen Konsum, eine BHG und eine Bahnhofskneipe - so ist das auf halber Strecke an der Landstraße in Richtung Diekhof gelegene Hünengrab doch sehenswert. Beschränkt auf das intensiv landwirtschaftlich genutzte Umland befindet es sich aber derzeit nicht in sonderlich ansprechendem Zustand. Je nach Kultur - in der Foto-Saison wird es wohl Roggen gewesen sein - kann man es manchmal von der Landstraße aus kaum erkennen.
(Ergänzung 2008) Übrigens kennen Sie noch Roggen? Nach den vielen unbschreiblichen Irrläufen der europäischen Landwirtschaftspolitik, angereichert mit irrwitziger Erneuerbare-Energien-Konzepten der deutschen Politik, dürfte es bald schwer sein, den heranwachsenden Generationen etwas über die gewöhnlich in unserer Gegend anzutreffenden Nutzpflanzen beizubringen. Auch hier werden nur noch Bücher und die Geschichten der Älteren Quell des Wissens sein. Mais wird auf Mais gebaut, der seinerseits auf einem ehemaligen Mais-Feld wuchs. Andernorts mag man auch Raps noch finden und Weizen, vielleicht Kartoffeln. Zuckerrüben anzubauen lohnt sich nicht mehr, da die fast 125 Jahre alt gewordene Güstrower Zuckerfabrik nun auch nicht mehr ist... Wer weiß, wo uns das alles noch hinführen wird.


Das Hünengrab stammt aus der Zeit von XXXX bis XXXX vor der Zeitenwende und ist Grabstätte der damals hier ansässigen YYYYY.
Die Grabanlage ist, ehemals auf einem kleinen Hügel gelegen, aus oberirdisch X großen Steinblöcken errichtet und mit einem XX Tonnen schweren Deckstein verschlossen worden.
Das Grab wurde im Jahre 19XX von YYY YYY untersucht.
Als Grabbeigaben...
Zu besichtigen...

Vielleicht wird das alte Hünengrab zu Plaaz noch einmal bessere Zeiten erleben. Es bleibt zu hoffen, dass sich jemand findet, der ein dem historischen Wert angemessenes Umfeld schafft. Möglicherweise wird das Hünengrab dann einmal ähnlich dem obigen Bild erscheinen. Derzeit ist ja nicht einmal vom Grabhügel etwas übrig - er wurde einfach weggepfügt.








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