Turm der Schlieffenberger Kirche, Mai 2001















Ein besonders schönes Ziel ist Schlieffenberg am langgestreckten Schlieffenberger See. Das Schloß ist leider durch eine Feuersbrunst zerstört; dagegen vermittelt ein Gang auf den Turm der 1859 durch v. Heideloff auf einer kleinen Anhöhe erbauten Kirche einen herrlichen Rundblick. Die zahlreichen, von alten Baumgruppen und Wäldchen umstandenen Seen in der Umgebung Schlieffenbergs verleihen der Hügellandschaft einen besonders stimmungsvollen Charakter.
Der Wanderer hat jetzt die Wahl, über Niegleve zwischen dem Krummen und dem Warin-See nach Wattmannshagen oder zwischen dem Wülwenower und dem Krummen See nach Roggow und von dort nach Lalendorf zu gehen. Beide Wege zeigen abwechselungsreiche Landschaftsbilder; nur ist jener etwas kürzer. Von der Kreuzung der Lalendorfer und der Teterower Landstraße (104) sind es bis Güstrow noch etwa 16 km, ebenso von Lalendorf mit der Bahn (20 Minuten).

aus: Güstrow und seine Umgebung - Ein Wergweiser, Petermänken-Verlag Schwerin, 1955

Am Schlieffenberger See, Mai 2001







Auch heute noch lohnt sich ein Besuch in Schlieffenberg. Man erreicht es zu Fuß oder per Fahrrad aus Richtung Neu-Zierhagen auf einem der hier beschriebenen Wege.
Ein Besuch der Kirche erscheint ebenso obligatorisch wie eine Rast am Ufer des Schlieffenberger Sees.

 

Am Schlieffenberger See, Mai 2001






Von dort aus empfieht sich ein Spaziergang über die gegenüber der Badestelle gelegenen Wiesen, auf denen einige imposante Eichen stehen. Einige leider schon verstorben, andere je nach Jahreszeit grün bis braun,
durch den Wald. Vorbei an zwei Gedenksteinen führt ein kühler Waldweg zu weiteren Wiesen rechter Hand an einem hinter breitem Schilfgürtel versteckten See vorbei ins Nimmerland.

 








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