Das Hünengrab bei Plaaz um 1955


Obwohl gerade die im Herzen Mecklenburgs gelegene Gegend um den Schmooksberg herum von besonderem landschftlichem Reiz ist, besitzt sie heute keine wirkliche touristische Bedeutung.
Dabei sind die Voraussetzungen für eine 'Vermarktung' der Region hervorragend:

• eine im näheren und weiteren Umfeld wunderbare Landschft mit durchaus nicht uninteressanter Geschichte,
• eine hervorragende verkehrstechnische Erreichbarkeit mit Autobahn- und Zuganbindung (aus Rostock und Güstrow jeweils im 2-Stunden-Takt),
• eine für Sommerurlauber durchaus passable Wasser-Entfernung mit weniger als einer Stunde Fahrtzeit zu den herrlichen Warnemünder Ostsee-Stränden oder zu den zahlreichen Binnenseen z.B. um Schlieffenberg herum gelegen,
• eine gerade im Ostseeraum nach wie vor expandierende Tourismus-Branche, der mit speziellen Angeboten sicher einiges an Potenzial zu entziehen möglich wäre.

Es ist zu hoffen, dass es nicht irgendwann soweit kommt, dass der alte Spruch von den 100 verschlafenen Jahren ausgerechnet auf die Region im Herzens Mecklenburgs - ganz nahe am Schmooksberg - gemünzt wird!

Ein kommentierter Rundumblick vom Gipfel des Herzens Mecklenburgs aus soll noch Einiges von dem nennen, was es zu entdecken, vielleicht zu erwandern, gibt:

das NEPTUN-Hotel in Rostock/Warnemünde ist bei klarem Wetter gut zu erkennen. Es liegt in nordwestlicher Richtung und mag Anlass sein, die Nähe der Ostsee zu belegen - man kann sie ja fast sehen - wenn nur die Dünen nicht wären!
• dafür liegt in dieser Blickrichtung leichter zu finden auch der Flugplatz Kronskamp/Laage der Bundesluftwaffe. Schon mit bloßem Auge gut zu erkennen sind die Hangars des Ende der achtziger Jahre errichteten ehemalig modernsten NVA-Flugplatzes der DDR. Seit Jahren wird vom Militär dem zivilen Flughafen Rostock-Laage 'Unterschlupf' gewährt. Von hier aus erfüllen sich mittlerweile regelmäßig Urlaubsträume auf Linienflügen nach z.B. Ägypten (4½ Stunden Flugzeit) oder sonstwohin.
• einige in der weitläufigen Recknitzniederung liegende Dörfer sind zu erkennen - wie z.B. Recknitz selbst, das sich durch seine Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert verrät,
• gerne genannt sein möchte auch das Schloss Rossewitz, nur ist es tatsächlich nicht einfach, es noch immer in Richtung zum NEPTUN-Hotel auszumachen,
• entgegen dem Lauf der Sonne die Blicke wandern lassend, sind sodann die Sarmstorfer Windkrafträder ein Haltepunkt. Die An der 104 gelegenen Orte Kronskamp, Kritzkow, Sarmstorf und Kuhs bergen einiges Interessante - es mag sich lohnen, ihnen einmal einen Besuch abzustatten.








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